Der CNT Barcelona ist es durch einen Streik gelungen, die Kündigung von drei Hafenarbeitern zu verhindern. Diese hatten sich geweigert, Arbeiten auszuführen, für die sie nicht eingestellt und qualifiziert waren.

Nach einem eintägigen Streik im Hafen Barcelonas am 15.02.2018 konnte die Wiedereinstellung von drei Hafenarbeitern erkämpft werden. Zu dem Streik aufgerufen hatte die CNT Barcelona, durch deren Sektion der Hafenarbeiter*innen. Der Streik sollte zunächst drei Tage andauern, konnte durch den Erfolg jedoch frühzeitig beendet werden.

Das Unternehmen Mooring & Port Services S.L. hatte die Hafenarbeiter entlassen, weil diese sich weigerten, Arbeiten auszuführen, die außerhalb der vertraglich vereinbarten Tätigkeiten lagen. Zunächst hatten sich die Gewerkschaft und das Unternehmen auf eine Wiedereinstellung geeinigt, jedoch trat Mooring & Port Services S.L. einseitig und überraschend von dieser Vereinbarung zurück. Daraufhin stimmten die Arbeiter*innen auf einer Betriebsversammlung für einen dreitägigen Streik, der darauf abzielte, dass die Kündigungen zurückgenommen werden sollten.

Die Mooring & Port Services S.L. bietet mehrere Dienstleistungen im Rahmen des Hafenbetriebs an, stellt jedoch nach Angaben der CNT Barcelona nicht ausreichend Personal für die jeweiligen Teilbetriebe ein. Dies führe dazu, dass das Unternehmen von den Arbeiter*innen verlange, Tätigkeiten auszuführen, für die sie nicht ausgebildet seien. Dadurch steige das Risiko von Arbeitsunfällen. Im Jahr sterben ca. 700 Menschen durch Arbeitsunfälle in Spanien.

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