Wer von seinem Arbeitgeber gekündigt wurde, hat in vielen Konstellationen die Möglichkeit eine Afindung zu erwirken. Neben den “echten” Abfindungen gibt es auch die “unechten” Abfindungen. Bei unechten Abfindungen übberwiegen oft die Nachteile.

Abfindung ist eine Ausgleichszahlung

Eine Abfindung wird regelmäßig gezahlt, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer kündigt, die Kündigung allerdings gegen den in Deutschland weit gefassten Kündigungsschutz verstößt. Die Abfindung ist allerdings nicht gesetzlich verankert, sondern ein Ausgleich zum verlorenen Arbeitsplatz.

Eine solche Abfindung wird entweder vorgerichtlich oder während eines Gerichtstermins vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Eine solche Ausgleichszahlung wird individuell ausgehandelt und die Höhe schriftlich fixiert.

Zur Höhe einer Abfindung gibt es zwar keine gesetzlichen Vorgaben, allerdings haben sich diese Berechnungsgrundlagen vor Arbeitsgerichten bereits bewährt. Häufig bieten Arbeitgeber von sich aus auch im Rahmen eines Aufhebungsvertrages eine Abfindung an.

Steuervorteile bei echten Abfindungen

Eine echte Afindung gilt als Einmalzahlung und muss nach § 34 Einkommensteuergesetz versteuert werden. Vielfach können allerdings Steuern mit der sog. Fünftelregelung gespart werden, wie wir hier bereits erläutert haben. Zudem fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an. Bei einer unechten Abfindung verhält sich das allerdings vollkommen anders.

Zwar ist eine unechte oder uneigentliche Abfindung eine einmalige Zahlung seitens des Arbeitgebers, sie ist jedoch keine keine Entschädigungszahlung bei Kündigung, obwohl der Arbeitgeber diese Zahlung häufig als Abfindung bezeichnet.

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