In den vergangenen Wochen streikten wiederholt Luftsicherheitskräfte an mehreren Flughäfen in ganz Deutschland. Dabei wird ihre strategische Bedeutung im Kampf gegen Waffenlieferungen in andere Länder deutlich.

In den vergangenen Wochen streikten wiederholt Luftsicherheitskräfte an mehreren Flughäfen in Deutschland, zuletzt vergangene Woche am Dienstag. Zu den ganztägigen Warnstreiks der Beschäftigten aus dem Bereich der Personal- und Warenkontrolle sowie Frachtkontrolle an mehreren deutschen Flughäfen hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen.

Die Beschäftigten, die wohlgemerkt bei outgesourcten Sicherheitsunternehmen angestellt sind, forderten mindestens einen Euro Lohnerhöhung pro Stunde für ihre Arbeit und die Anpassung der Löhne der Arbeiter:innen nach dem Grundsatz “gleicher Lohn für gleiche Arbeit”. Beschäftigte waren bisher regional unterschiedlich bezahlt worden. So forderten sie, dass das Stundenentgelt auf das höchstmögliche Entgelt angeglichen wird. Sie prangerten außerdem an, dass es immer noch große Unterschiede bei der Bezahlung der Arbeiter:innen in Ost und West gibt. Ebenso forderten die Beschäftigten die Abschaffung der niedrigen Bezahlung von Luftsicherheitskräften in der Probezeit und nach Berufseinstieg.

Nun hat es nach der fünften Verhandlungsrunde zwischen ver.di und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am Montag eine Einigung für die ca. 25.000 betroffenen Beschäftigten gegeben. Die Luftsicherheitskräfte erkämpften Lohnerhöhungen zwischen 4,4 und 7,8 Prozent je nach Tarifgruppe in drei Stufen bei einer Laufzeit bis Ende 2023 und eine Angleichung des Entgelts im Osten und Westen bis Anfang 2024. Ebenso erkämpften die Beschäftigten die Abschaffung der niedrigeren Bezahlung in der Probezeit oder beim Berufseinstieg.

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