In Flensburg ist seit Oktober der Bahnhofswald besetzt. Die Investoren Duschkewitz und Hansen sind heute mit einer Armee von Security-Angestellten gekommen um selbst Fällungen vorzunehmen und Baumhäuser zu räumen.

Im Januar und Februar geplante Räumungen wurden durch die Stadt Flensburg nach Auftreten von Corona-Mutationen abgesagt um nicht durch einen Großeinsatz das Infektionsgeschehen weiter anzutreiben. Noch gestern versprach die Oberbürgermeisterin, dass bis Ende des Monats deshalb nicht geräumt werden sollte.

Den Investoren sind durch Corona bedrohte Menschenleben offensichtlich vollkommen egal, so forderten sie erst die Stadt auf zu räumen und drohten mit Regressforderungen. Als diese verantwortungsbewusst handelte und sich weigerte eine Räumung während hoher Corona-Infektionszahlen zu verantworten, begannen sie einfach selbst mit Fällungen und versuchen Tatsachen zu schaffen.

Heute früh morgens [19.02.21] begannen die Investoren mit ihren bezahlten Helfershelfer*innen alles abzusperren und die Bäume neben der Straße zum Bahnhof anzusägen, ringsherum. Das führt dazu, dass die Bäume über die Rinde kein Wasser mehr transportieren können und faktisch tot sind. Dabei schreckten sie auch nicht davor zurück, Bäume zu einem Baumhaus mehr als 5cm einzusägen, auf welchem sich eine Person befand und brachten diese so in Lebensgefahr. Das Baumhaus Villa Villakula wurde direkt und vollständig von den Bäumen abgesägt und so zerstört.

Die Polizei erschien und forderte sie auf, die Arbeiten einzustellen. Darauf reagierten sie nicht, wollten sie doch alle Bäume möglichst schnell so schädigen, dass keine Rettung mehr möglich. Erst eine halbe Stunde nach der ersten Aufforderung wurde die Rodung gestoppt – ungewöhnlich für Secus und Arbeiter*innen. Und zu spät für die Bäume. Fakten schaffen war wohl das Motto der Investoren Jan Duschkewitz und Ralf Hansen. Beteiligt war auch die Firma FL EVENT, deren Aufdruck auf den Secu-Westen zu lesen war.

Es kam zu Rangeleien von herbei geeilten Unterstützer*innen und den Secus, die immer wieder versuchten Rodungen fortzusetzen. Alle Rücksichtnahme auf die hohen Corona-Inzidenzzahlen in Flensburg wurden angesichts der eigenmächtigen Maßnahmen der Investoren ad akta gelegt und ein Großaufgebot Polizei angefordert.

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