Am 7. September 2019 wurden sieben der Haft Tappeh-Aktivist* innen zu insgesamt 110 Jahren Haft verurteilt. Wir solidarisieren uns mit ihnen und fordern ihre Freilassung!

Der Internationalismus ist eine strategische Notwendigkeit, um den globalen patriarchalen und rassistischen Kapitalismus zu zerstören!
Wir solidarisieren uns mit unseren inhaftierten Klassengeschwistern im Iran, die für „Brot, Arbeit und Freiheit“ auf die Straßen gegangen sind und Parolen riefen, in denen sie Arbeiter*innen-Räte forderten.
Die Geschichte der Arbeiter*innen und Unterdrückten im „Nahen Osten“ — also in Westasien — ist nicht nur vom barbarischen Erbe des Imperialismus und Kolonialismus geprägt, sondern auch mit dem heroischen Wiederstand der Ausgebeuteten und Unterdrückten verbunden, die unermüdlich gegen den Kapitalismus und seine Barbarei kämpfen. Ihre heroischen Kämpfe werden eines Tages die herrschende Klasse und ihre Diktaturen in die Knie zwingen.

Die Frauen führten und führen auch weiterhin tagtäglich Kämpfe gegen die patriarchale Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung in dieser Region. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der landesweite Streik der Lehrer*innen im Iran. Die Lehrer*innen, sowie die Haft-Tapeh- und Fulad-Arbeiter*innen waren die Hauptprotagonist*innen dieser Kämpfe. Einige der Aktivist*innen und Arbeiter*innen wurden leider festgenommen und zu jahrelangen Gefängnisstrafen verurteilt. Darunter Sepideh Gholian, sie soll eine Freiheitsstrafe über 19 Jahre und sechs Monate erhalten. Diese Entscheidung des
Teheraner-Islamischen Revolutionsgerichts vom 7. September 2019, die den Grad der Repression gegen Arbeiter*innen, Journalist*innen und Unterdrückte im Iran zum Ausdruck bringt, zeigt gleichzeitig, wie sehr sich die iranische Regierung ihrer Herrschaft durch die Kraft der Arbeiter*innen und Unterdrückten bedroht fühlt. Sie versucht die Arbeiter*innen durch diese Verhaftungen und langen Gefängnisstrafen einzuschüchtern.

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