Nicht nur in NRW, auch in Hessen gibt es eine Waldbesetzung - diese wird seit Dienstagmorgen geräumt

Bis vor kurzem twitterten die Aktivist*innen von »Trebur bleibt« noch über ihre Schaukel, die hoch oben zwischen Baumkronen baumelte. Es gab Einladungen zu veganem Kuchen und zum Kennenlernen der Aktiven, die dort in Hessen seit Beginn des Jahres den Wald besetzt haben, um gegen die drohende Rodung durch den Flughafenbetreibers Fraport zu demonstrieren.

Es ist eine Neuauflage der Protestcamps gegen dem Ausbau der Startbahn West. Oder um aktueller zu sprechen: Eine Art hessischer »Hambi bleibt«, mit Baumhäusern, Hochsitzen und Zelten. Fraport baut derzeit eine Erweiterung des Flughafens, das Terminal 3. Der von den Waldaktivist*innen besetzte Bannwald soll Zubringerstrecke werden.

Doch Dienstagmorgen ist alles anders. Polizist*innen haben begonnen, das Protestcamp zu räumen. In einer Mitteilung der Frankfurter Polizei heißt es knapp: »In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages begann ein polizeilicher Einsatz zur Räumung des Protest-Camps im Treburer Wald und zur Vorbereitung der Errichtung eines Zauns und anschließender Rodung durch die Fraport AG.« Von dem Presseaccount auf Twitter hieß es, dass die Maßnahmen derzeit andauerten.

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