Flughäfen, Verwaltungen, Kitas und öffentlicher Nahverkehr von Streiks betroffen

Am heutigen Dienstag (10.04) setzt die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di ihre Warnstreiks im Tarifkonflikt des Öffentlichen Dienstes fort. Neben einem erneuten Streik im öffentlichen Nahverkehr, den Stadtverwaltungen, Versorgungsbetrieben und Kindertagesstätten in NRW wird auch an mehreren Flughäfen und bei der Telekom gestreikt.

Betroffen von den heutigen Ausständen sollen die Flughäfen Frankfurt am Main, München, Köln Bonn und Bremen sein. Dadurch kann die Abfertigung der Passagiere in der Sicherheitskontrolle nur eingeschränkt stattfinden, ein Teil der Kontrollstellen wird nicht besetzt sein. Der Streik soll von 5 bis 18 Uhr gehen. Am Köln-Bonner Flughafen soll der Streik sogar ab 6 Uhr für 24 Stunden andauern.

Aufgrund des angekündigten Streiks hat die Fluggesellschaft Lufthansa rund die Hälfte ihrer Flüge von den betroffenen Flughäfen gesstrichen. Nur rund 800 der geplanten 1600 Flüge werden durch die Airline durchgeführt werden. Unter den betroffenen Flügen sind auch 58 Langstreckenflüge. Insgesamt sollen rund 90.000 Fluggäste durch die Streiks und dadurch bedingten Ausfälle betroffen sein.

Die Gewerkschaft Ver.di verlangt einen Tarifvertrag mit sechs Prozent mehr Lohn. Bisher gibt es kein Gegenangebot der Arbeitgeberseite.

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