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Kiel - eine Torte für die Storch
Friday, 2. December 2016

Am vergangenen Freitag, 25. November 2016 erhielt der Kieler Kreisverband der Rechtspartei "Alternative für Deutschland" (AfD) hohen Besuch von seiner stellvertretenden Bundesvorsitzenden Beatrix von Storch. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe sollte diese um 19 Uhr in der Landesgeschäftsstelle in ihrer Funktion als Abgeordnete im EU-Parlament zu dem Thema „Die Macht der EU – die Ohnmacht Deutschlands?“ ein paar Worte verlieren. Trotz massiven Polizeiaufgebots und Eingangskontrolle fand eine Torte mit Rasierschaum erst den Weg ins Gebäude und zu Beginn ihres Vortrags ins Gesicht von Storch.

Bereits im Vorfeld mobilisierte die Antifa Kiel in einem breiten Bündnis gegen den Besuch der AfD-Politikerin. Zur angemeldeten Kundgebung tauchten knapp 350 Menschen auf. Die Polizei hatte die Landesgeschäftsstelle im Umkreis von 100 Metern weiträumig abgesperrt und lies nur Menschen durch, die ins biedere Bild von AfD-Sympatisant*innen passten. Auch am Eingang selbst fanden Kontrollen der AfD statt - die Taschen sämtlicher Besucher*innen wurden durchsucht, ihre Körper abgetastet und der Personalausweis, Studenten- oder Schülerausweis musste vorgezeigt werden. Begründet wurden diese Kontrollen mit einer Angst vor Tortenwürfen.

Mehr lesen (de.indymedia.org)
 
Solidaritätsbewegungen in Athen
Wednesday, 23. November 2016

Da ich im Laufe des letzten Jahres mit einigen Leuten der "Solidarität" per E-Mail in Kontakt geblieben bin, hatte ich bereits mitbekommen, dass die Mitgliederzahl dieses Vereins sich mehr als verdoppelt hat. Für den Verein ist das positiv, zeigt es doch, dass sein Engagement auch von der Bevölkerung angenommen wird. Auf der anderen Seite lässt es aber auch erahnen, dass die Krise in Griechenland schlimmer geworden ist.

So bin ich an meinem ersten Tag in Athen gleich am frühen Nachmittag nach Piräus gefahren. Kostas, der Leiter, hatte zu mir am Telefon gemeint, ich solle gleich vorbeikommen, da er demnächst verreisen würde. Die Räumlichkeiten in der Evripidou 49 haben sich kaum verändert, ich sehe viele bekannte Gesichter. Kostas ist wie immer sehr beschäftigt, ein Gespräch ergibt sich nur ansatzweise, weil sein Englisch so schlecht sei, wie er meint. Vorne in den Räumlichkeiten findet eine Besprechung von knapp 15 Personen statt, an der ich aber nicht teilnehme, weil mein Griechisch dafür nicht ausreicht. Diese regelmäßigen Besprechungen sind neu, zeigen aber, dass aufgrund der Größe mehr Absprachen/Organisatorisches notwendig sind.

"Our social kitchen", so wird das Kochen auf dem kleinen Platz vor der Evripidou 49 in dem neuen griechisch/englischsprachigen Prospekt der "Solidarität" genannt. Es findet jetzt viermal pro Woche statt. Ich bin herzlich eingeladen, dabei wieder zu helfen, was ich an drei Tagen auch tue.

An meinem ersten Samstag sind ein paar Leute dabei, mit denen ich mich gut auf Englisch unterhalten kann. An den beiden anderen Tagen kann von den Anwesenden aber keiner richtig Englisch. Eine gute Gelegenheit, um Griechisch zu lernen. Über die griechischen Worte der Lebensmittel kommen wir ins Gespräch: Patátes die Kartoffeln, Karóta die Möhren, Aláti das Salz, Pipéri der Pfeffer.

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